Beobachten Sie die in Ihrer Obhut befindlichen Aquarienbewohner täglich. An ihrem Aussehen und Verhalten können Sie erkennen, ob sie sich wohl fühlen. Angelegte Flossen, Appetitlosigkeit oder „Hängen“ an der Oberfläche sind Warnzeichen, die man beachten sollte. Bei Krankheitszeichen wie erhöhter Atemfrequenz, Flossenschäden und Schleimhauttrübungen empfiehlt es sich, zunächst die Umweltbedingungen im Aquarium zu überprüfen, denn jede Verschlechterung schwächt die Widerstandsfähigkeit der Zierfische. Diese kann durch Zugabe von speziellen Vitaminen erhöht werden. Bei Verdacht auf Krankheit sollte man Fachliteratur oder einen Fachmann konsultieren. Das kann ein Zoofachhändler, Tierarzt, Züchter oder der örtliche Aquarienverein sein.

Ursachen für Krankheiten Ihrer Aquarienbewohner können sein:

1. schlechte Wasserqualität (z.B.: Nitrat u. Phosphat), meistens bedingt durch mangelnde Wasserpflege     (ggfs. Wasserproben     mit zum Zoofachhändler bzw. zum Tierarzt nehmen)
2. falsche Wassertemperatur oder Sauerstoffmangel
3. Fehlbesetzung ist gleich Stress (zu viele oder unpassende Fische zusammen)
4. Infektionen, vor allem nach Neubesatz.

 WICHTIG: Optimale Wasserpflege und abwechslungsreiche Fütterung  vermeiden Krankheiten. Wenn sie dennoch ausbrechen, Experimente vermeiden und schnellstens Rat und Heilmittel von qualifizierter Stelle einsetzen und gleichzeitig die Pflegebedingungen kontrollieren und ggf. verbessern.